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Hubschrauber

Im Modellsportbereich unterscheidet man die Helikopter nach Größen- Klassen.

Die Bezeichnungen von Elektro- und Verbrennerhelikoptern sind ursprünglich unterschiedlich gewesen. Man klassifizierte die Verbrenner nach dem Hubraum des Verbrennungsmotors und die Elektrohelikopter im Wesentlichen nach der Länge der Rotorblätter.

Die Klassifizierung nach der Länge der Rotorblätter hat aber einige Ausnahmen, wie unten stehende Tabelle der Klassen zeigt.

Im Laufe der Zeit vereinheitlichte sich die Klassenbezeichnung immer mehr. Ein 90er Verbrenner wird heute als 700er Verbrenner bezeichnet.

Da Koaxialhelikopter nicht den echten RC Modell – Heli`s zugerechnet werden, unterliegen sie auch nicht diesen Größenklassen.

Das Bild zeigt einen Größenvergleich der verschiedenen Klassen.

 

 

 

 

 

 

 

 

Grössenvergleich

In der Regel gelten für Hubschrauber die Klassenbezeichnungen 250, 450, 500, 550, 600, 700 und 800 , wobei die größere Zahl auch dem größeren Helikopter entspricht.

Seit einiger Zeit gibt es auch Zwischengrößen wie beispielsweise einen 470er Align T-Rex, sowie die Klassifizierungen 380, 570, 630 und 770 von SAB für die Goblin Serie.

Seit der Einführung dieser Zwischengrößen stimmt die oben gemachte Aussage leider nicht mehr, dass die größere Zahl auch dem größeren Helikopter entspricht. Zumindest die Klasse der 450er Helikopter tanzt da komplett aus der Reihe.

Da die Hersteller ihre Bezeichnungen frei wählen können, kann man sich auf die Zahlen nicht wirklich immer verlassen. Am besten, man vergleicht immer die Rotordurchmesser oder Rotorblattlängen, dann merkt man auch schnell, dass ein 380er SAB Goblin (Rotorblattlänge: 380mm) größer ist als ein Align T-Rex 450L (Rotorblattlänge: 360mm) und ein T-Rex 450 Sport (Rotorblattlänge: 325mm).

Trainer- und Scale Modelle

Normalerweise werden alle diese Klassen als sogenannte Trainer verkauft, bei denen eine Haube (Canopy) als Schutzabdeckung auf dem Heli angebracht ist. Darunter befinden sich Komponenten wie Akku, Regler, Motor, Empfänger oder sonstige Bauteile. Die Haube dient auch der besseren Erkennbarkeit beim Fliegen. Man kann auch ohne diese Trainerhaube fliegen. Die Trainerhauben haben aber gerade bei suboptimalen Lichtverhältnissen einen sehr großen Einfluss auf die Lageerkennung. Eine farbig auffällige Haube sorgt dafür, dass auch in weiterer Entfernung die Fluglage und Position des Modells besser eingeschätzt werden kann.
Will man einen Helikopter, der einem Original nachempfunden ist, dann greift man zu einem sogenannten ScaleRumpf, in den die bereits eingeflogene Mechanik des Trainermodells eingebaut wird. Diese Rümpfe gibt es für alle Heliklassen in mehr oder minder originalgetreuer Nachbildung.

Als typische Einsteigerklassen gelten die 250er und die 450er Heliklasse.

600er Elektro- Helikopter findet man sehr oft auf den Modellflugplätzen. Da heute aber fast alle 600er Elektro- Helis mit 12 S Antrieb ausgeliefert werden, ist für den anbitionierten Einsteiger in der Regel ein Helikopter der 500er oder 550er Klasse die bessere Wahl.

 

Tabelle der gebräuchlichen Modellhelikopter- Größen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die typische Klassifizierung endet beim 800er Heli, da das noch Standardhelikopter sind, die in größeren Stückzahlen hergestellt werden.

Es gibt allerdings noch viel größere RC Hubschrauber. Bei diesen wird dann aber stets der Rotorkreisdurchmesser als Kriterium für die Größe herangezogen und das Abfluggewicht. Das maximale Abfluggewicht für zulassungsfreie Flugmodelle beträgt 25kg. Alles was schwerer ist, benötigt eine Luftfahrt- Zulassung.

 

Was ist ein Flybarless System

Bei einem paddellosen Rotorkopf übernimmt eine Elektronik die Stabilisierung des Helikopters. Die Anzahl der nötigen Bauteile am Rotorkopf reduziert sich dabei ganz erheblich, denn es entfällt nicht nur die Paddelstange mit den Paddeln und Gewichten, sondern auch eine ganze Reihe an Gestängen und Umlenkungen.

Flybarless Systeme werden auch als Rigid Systeme bezeichnet und übernehmen die Stabilisierung auf allen drei Bewegungsachsen des Helikopters (Hoch-, Quer- und Längsachse bzw. Heck, Nick, Roll).

Bei Paddelköpfen stellt man das Steuerverhalten des Helikopters rein mechanisch ein. Bei einem FBL System erfolgen alle diese Einstellungen auf elektronischem Wege.

 

Wie funktioniert ein Flybarless System

Bei einem FBL System erfolgt die Stabilisierung der Längs- und Querachse über eine direkte Ansteuerung der Haupt- Rotorblätter. Paddel und Stange werden nicht mehr benötigt.

In einem FBL System sind für jede der 3 Bewegungsachsen Sensoren verbaut. Die Bewegungen und Beschleunigungen des Helikopters auf den Achsen (Hoch-, Quer- und Längsachse) werden durch diese Sensoren erfasst und registriert. Die FBL- Elektronik wertet diese Signale aus. Gleichzeitig werden vom Sender kommende Steuerbefehle umgesetzt und an die Rotorblätter weitergeleitet. Die gesamte Signalverarbeitung wird von der FBL Einheit realisiert, welche auch geringste Abweichungen der Fluglage registriert und zwischen gewollten und ungewollten Änderungen der Fluglage unterscheiden kann.
Ein FBL System kann so die Fluglage eines Helikopters viel besser als eine Paddelstange stabilisieren.


Vor- und Nachteile von Flybarless- Systemen

Vorteile

Nachteile